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Wie wird man Datenschutzbeauftragter (DSB)?

Qualifikationen und Voraussetzungen für DSBs

Wer kann Datenschutzbeauftragter werden?

Grundsätzlich kann, mit Ausnahme von leitenden Mitarbeitern und der Geschäftsführung, jeder Mitarbeiter als interner Datenschutzbeauftragter bestellt werden. Voraussetzung sind die notwendige berufliche Qualifikation und Fachwissen im Bereich Datenschutzrecht und der Datenschutzpraxis.

Für die Rolle als Datenschutzbeauftragter sind besonders Personen geeignet, die über eine hohe Zuverlässigkeit und Neutralität verfügen. Als interne Datenschutzbeauftragte sollten Personen gewählt werden, bei denen aufgrund ihrer Position kein Interessenkonflikt entstehen kann.  

 

Neben der fachlichen Eignung spielt auch die persönliche Eignung bei der Benennung eines Datenschutzbeauftragten eine große Rolle. Bei der Auswahl der geeigneten Personen werden folgende Voraussetzungen berücksichtigt:

 

  • Fachliche Eignung
    Verfügt die Person über umfassende Fachkenntnisse im Bereich des innerbetrieblichen Datenschutzes, des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis? Kann die ausgewählte Person diese Qualifikation durch Schulungen und / oder Zertifikate nachweisen?

  • Persönliche Eignung
    Ist die Person zuverlässig und  verfügt über gute Kommunikationsfähigkeiten, um Datenschutzmaßnahmen im Unternehmen durchführen zu können?

  • Neutrale Stellung im Unternehmen
    Kann die Person weisungsfrei agieren und hat eine neutrale Position im Unternehmen, sodass der Datenschutz ohne Interessenkonflikt umgesetzt werden kann? (Hier ist auch der besondere Kündigungsschutz von DSBs zu berücksichtigen)

In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, eine Person mit einer juristischen oder informatischen Ausbildung als Datenschutzbeauftragten zu benennen, da diese Personen in der Regel über das notwendige Fachwissen verfügen, um die Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten erfolgreich zu erfüllen. Es ist jedoch auch möglich, dass eine Person ohne solche formale Ausbildung, aber mit umfangreicher Erfahrung in der Datenschutzpraxis, als Datenschutzbeauftragter tätig wird.

Wer sollte nicht als Datenschutzbeauftragter benannt werden?

Der DSB muss die verantwortlichen Personen kontrollieren und muss unabhängig sein. Damit seine Unabhängigkeit nicht beeinträchtigt werden könnte, darf er also beispielsweise nicht direkt dem Vorstand unterstehen und muss ausreichend Ressourcen und Zeit zur Verfügung haben, um seine Aufgaben erfüllen zu können.

Geschäftsführer und Personen in Führungspositionen können aus diesem Grund nicht selbst Datenschutzbeauftragte werden.

Funktion des DSB

Um als Datenschutzbeauftragter tätig zu werden, gibt es keine festen Voraussetzungen oder Zertifizierungen, die man erfüllen muss. Allerdings ist es wichtig, dass eine Person über die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt, um die Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten erfolgreich erfüllen zu können.

Dazu gehören unter anderem ein tiefes Verständnis der geltenden Datenschutzgesetze und -vorschriften, Kenntnisse in der Informationssicherheit und der IT-Sicherheit sowie die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich zu kommunizieren. Es kann daher sinnvoll sein, eine Ausbildung oder Weiterbildung in den Bereichen Datenschutz, Recht oder Informationstechnologie zu absolvieren, um die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben.

Welche Voraussetzungen braucht ein Datenschutzbeauftragter?

Voraussetzungen

Die Kosten für eine Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten können sehr unterschiedlich sein und hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Anbieter der Ausbildung, dem Schulungsort und dem Ausbildungsformat (z.B. Präsenzkurs, Online-Kurs). Im Allgemeinen können die Kosten für eine solche Ausbildung zwischen 500 und mehreren Tausend Euro liegen.

Die Kosten für die digitale Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten belaufen sich auf 1.541 EUR zzgl. 19% Mehrwertsteuer. Bei der Anmeldung von mind. 2 Teilnehmern gewähren wir 30% Mengenrabatt auf den Rechnungsbetrag. Wir bieten Kauf auf Rechnung, Zahlung per Kreditkarte und Ratenzahlung mit dem Service von Klarna an.

Wie viel kostet die Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten?

Wer kann Datenschutbeauftragter werden?

Welche Qualifikationen sind Voraussetzung, um Datenschutzbeauftragter zu werden? Gibt es eine Ausbildung und welche Anforderungen werden an angehende Datenschutzbeauftragte gestellt?

Ein Datenschutzbeauftragter ist eine Person, die von einem Unternehmen oder einer Organisation beauftragt wird, die Einhaltung von Datenschutzgesetzen und -bestimmungen zu überwachen und sicherzustellen. In Deutschland ist gemäß der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) jedes Unternehmen verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen, wenn es regelmäßig und in größerem Umfang personenbezogene Daten verarbeitet.

Für eine Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter gibt es keine gesetzlich vorgeschriebenen Qualifikationen. Allerdings ist es in der Praxis häufig erforderlich, dass ein Datenschutzbeauftragter über eine spezielle Ausbildung oder Zertifizierung verfügt, um die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für diese Tätigkeit zu erwerben. In Deutschland gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, sich als Datenschutzbeauftragter zertifizieren zu lassen. Dazu muss man in der Regel eine spezielle Weiterbildung absolvieren, die in der Regel mehrere Tage dauert und in der die wichtigsten Aspekte des Datenschutzes behandelt werden.

 

Es gibt auch verschiedene andere Zertifikate und Ausbildungen, die für eine Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter hilfreich sein können, wie zum Beispiel ein Bachelor- oder Master-Studium im Bereich der Rechtswissenschaften oder der Informatik. Es ist jedoch auch möglich, dass ein Datenschutzbeauftragter ohne spezielle Zertifizierung oder Ausbildung tätig wird, solange er über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt.

Qualifikation für Datenschutzbeauftragte

Wer sollte nicht DSB werden?
Qualifikation
Ausbildung für Datenschutzbeauftragte

Um Datenschutzbeauftragter zu werden, ist nicht zwingend juristische Vorerfahrung oder gar ein Studium erforderlich. Allerdings ist es durchaus empfehlenswert, eine Schulung, ein Seminar oder eine Ausbildung zu absolvieren, um entsprechendes Fachwissen zu erlangen. 

 

Neben dem Grundwissen im Bereich des Datenschutzes und der Datenschutzpraxis ist auch Kenntnis der aktuellen Entwicklungen im Datenschutz erforderlich, um in der Praxis den Datenschutz im Betrieb erfolgreich umzusetzen. 

Sowohl für interne als auch externe Datenschutzbeauftragte gibt es keine klassische Ausbildung oder Mindestqualifikation – Dennoch benötigen sie spezifische Kenntnisse auf den Gebieten des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis. Auf welchem Weg Datenschutzbeauftragte dieses Know-How erlangen, ist nicht offiziell geregelt oder vorgeschrieben. Es ist angehenden Datenschutzbeauftragten demnach selbst überlassen, wie sie sich für die Rolle vorbereiten bzw. ausbilden wollen.

 

In der digitalen Ausbildung für anerkannte Datenschutzbeauftragte wird den Teilnehmern das erforderliche Fachwissen im neuen Datenschutzrecht (DS-GVO und BDSG-NEU) vermittelt, um den Datenschutz rechtssicher umzusetzen.

 

Die Ausbildung richtet sich an Unternehmer, die den rechtlichen Nachweispflichten nachkommen wollen, an Mitarbeiter, die den Datenschutz intern umsetzen wollen, sowie an externe Berater, die ihr Fachwissen im neuen Datenschutzrecht erstmalig erwerben, auffrischen oder nachweisen wollen.

Die Ausbildung für Datenschutzbeauftragte

Kosten der Ausbildung

Ein Datenschutzbeauftragter ist eine wichtige Funktion in Unternehmen und Organisationen, die mit personenbezogenen Daten arbeiten. Er ist zuständig dafür, sicherzustellen, dass die Verarbeitung von Daten im Einklang mit den geltenden Datenschutzgesetzen erfolgt. Dazu gehört unter anderem die Beratung von Mitarbeitern und Führungskräften, die Durchführung von Datenschutz-Audits und die Überwachung der Einhaltung von Datenschutzvorschriften.

Welche Funktion hat ein Datenschutzbeauftragter im Unternehmen?

Online Ausbildung für Datenschutzbeauftragte

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Ausbildung für Datenschutzbeauftragte Online
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Manuel Zabe

Zuletzt geändert 10.02.2023

Geschäftsführer der ExpertMe GmbH und Experte für Arbeitssicherheit

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